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Gleitsinusprüfung

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Gleitsinusprüfung

Beschreibung

Bei der Gleitsinusprüfung wird durch den Schwingerreger (Shaker) eine harmonische Sinusschwingung mit sich ändernder, gleitender Frequenz (Gleitsinus) erzeugt. Ein Gleiten der Frequenz von der unteren Grenzfrequenz zur oberen und wieder zurück wird als Sinussweep bezeichnet. Die Schwingungsamplitude kann dabei konstant oder veränderlich sein. Die Frequenz der Sinusschwingung kann sich sowohl linear als auch logarithmisch ändern.

Ein Sinussweep wird üblicherweise durch das Band der gleitenden Frequenz, deren Änderungsgeschwindigkeit und die Amplitudenhöhe der Schwingung beschrieben. Die Änderungsgeschwindigkeit wird häufig in Oktaven pro Minute angegeben.

Eine Variante der Gleitsinusprüfung ist die Multisinusprüfung, bei der mehrere Sinussweeps gleichzeitig erzeugt werden.

Reale Gleitsinusprüfung mit 10 g Anregung
Reale Gleitsinusprüfung mit 10 g Anregung

Anwendung, Beispiel: umlaufende Motoren

Harmonische Schwingungen werden zum Beispiel durch den Betrieb umlaufender Maschinen, wie Motoren oder Turbinen, erzeugt, im Gegensatz zu stochastischen, rauschförmigen Schwingungen an Straßen- und Schienenfahrzeugen, verursacht durch die Fahrt auf unebenem Untergrund.

Für den Nachweis der Schwingfestigkeit von Bauteilen und Komponenten umlaufender Maschinen kommt daher oft die Gleitsinusprüfung zur Anwendung. Das Frequenzband des Sinussweeps, die Höhe der Anregung und die Testdauer bzw. die Anzahl der Sinussweeps sind abhängig von der Charakteristik der Schwingungsanregung durch die Maschine und dem Schwingungsverhalten der zu testenden Komponente.

Gleitsinusdauerpruefung - umlaufende Motoren